Stand: 10. Oktober 2026 · kostenloser Kundenzugang und KI-Verbindung zum Testen geöffnet
Diese Bedingungen regeln die Nutzung der Terminbuchung von sentavel. Sie sind bewusst so geschrieben, dass man sie ohne Jurist versteht. Wo eine Regelung uns begünstigt, steht das offen da, statt sich hinter einem Nebensatz zu verstecken.
Anbieter ist:
Diese Bedingungen gelten für zwei Gruppen, und nicht jede Ziffer gilt für beide:
Ein Unternehmer nach § 14 BGB, der ein Betriebskonto führt und dafür zahlt. Für ihn gelten die Ziffern 1 bis 9 und 11 bis 12.
Ein Verbraucher nach § 13 BGB, der ein kostenloses Konto führt, um Termine zu buchen. Für ihn gelten die Ziffern 1, 2, 10 und 12 sowie im Kunden-KI-Piloten Ziffer 14.
Ein Verbraucher nach § 13 BGB, der ohne Konto bucht, über den dafür freigegebenen Link eines Betriebs oder über seine eigene KI. Wir fragen dabei nur die Angaben ab, die der Betrieb oder dessen Buchungssystem für den Termin verlangt. Für ihn gelten dieselben Ziffern wie für die Privatperson: 1, 2, 10 und 12 sowie im Kunden-KI-Piloten Ziffer 14; Ziffer 10 gilt für ihn, soweit sie den Termin und nicht das Konto betrifft. Seinen Termin verwaltet er über den beim konkreten Anschluss angegebenen Verwaltungsweg, beispielsweise die Bestätigungsmail des Anbieters.
Abweichende Bedingungen eines Betriebs gelten nicht, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen und die Leistung in Kenntnis von ihnen erbringen.
sentavel stellt bereit: einen Kalender, eine öffentliche Buchungsseite, eine Schnittstelle für KI-Assistenten, über die Kunden Termine anfragen und buchen können, sowie Bestätigungen und Erinnerungen per E-Mail.
Der Termin kommt zwischen dem Kunden und dem Betrieb zustande, nicht mit sentavel. Wir übermitteln und speichern ihn. Wir sind nicht Vertragspartner der gebuchten Leistung und schulden weder die Leistung selbst noch ihre Qualität. Bucht ein Kunde über seine KI bei einem Betrieb, der ein anderes Buchungssystem nutzt, übermitteln wir seinen Auftrag in seinem Namen und so, wie er ihn erteilt hat, an dieses System. Dafür schulden wir die richtige und vollständige Übermittlung.
Wir schulden die Bereitstellung der Software, nicht einen wirtschaftlichen Erfolg. Eine bestimmte Zahl von Buchungen, Kunden oder Umsatz wird ausdrücklich nicht geschuldet und nicht zugesagt.
Ob ein Kunde zu seinem Termin erscheint, schulden wir nicht. Wer nicht kommt, verletzt seine Absprache mit dem Betrieb, nicht mit uns. Ansprüche daraus richten sich gegen den Kunden.
Schutz vor belegten Kalendern. Technische Kontingente begrenzen gleichzeitig gehaltene Termine. Ein berechtigter Betrieb sieht nur die bei ihm gemeldeten Anwesenheiten und entscheidet selbst über eine lokale Buchungssperre. Es gibt keine automatische Kontosperre aus einem Muster verpasster Termine. Diese Funktionen sind keine Zusicherung, dass ein Kunde erscheint, und keine Prognose über sein künftiges Verhalten.
Nicht Bestandteil der Leistung sind: Kassen- und Warenwirtschaft, die Abwicklung von Zahlungen zwischen Betrieb und Kunde, Buchhaltung, sowie jede Form von Rechts- oder Steuerberatung.
sentavel ist nicht für besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO bestimmt, insbesondere nicht für Gesundheitsdaten. Solange das so ist, dürfen im Freitext keine Angaben zu Gesundheit, Herkunft, Religion, Gewerkschaft, Sexualleben oder politischer Meinung erfasst werden.
Das Anlegen eines Betriebskontos ist ein Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir das Konto freischalten. Bis dahin besteht kein Anspruch auf Nutzung.
Vor der Freischaltung prüfen wir, ob der Betrieb unter der angegebenen Anschrift tatsächlich besteht, unter anderem durch einen Brief mit einem Bestätigungscode an die Betriebsanschrift. Das schützt Betriebe davor, dass jemand in ihrem Namen Termine annimmt.
Wir können die Freischaltung ohne Angabe von Gründen ablehnen. Bereits gezahlte Beträge erstatten wir in diesem Fall vollständig.
Ein Betriebskonto darf nur anlegen, wer unbeschränkt geschäftsfähig ist und zur Vertretung des Betriebs berechtigt ist. Ein Privatkonto setzt ein Mindestalter von 16 Jahren voraus. Das ist unsere eigene Bedingung; ein Gesetz schreibt sie nicht vor.
Verletzt der Betrieb diese Pflichten und nimmt ein Dritter uns deswegen in Anspruch, stellt der Betrieb uns von diesen Ansprüchen frei, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Das gilt nicht, soweit der Betrieb die Verletzung nicht zu vertreten hat.
Wir streben eine Verfügbarkeit von 99 Prozent im Monatsmittel an. Das ist ein Ziel, keine zugesicherte Eigenschaft und keine Garantie.
Nicht auf die Verfügbarkeit angerechnet werden: angekündigte Wartungsfenster, Störungen bei Vorleistern wie dem Rechenzentrum oder dem Mailversand, Angriffe von außen sowie Ereignisse höherer Gewalt. Wartungen kündigen wir nach Möglichkeit 48 Stunden vorher an und legen sie außerhalb üblicher Öffnungszeiten.
Wir dürfen sentavel weiterentwickeln, solange der Kern der Leistung erhalten bleibt. Wird eine Funktion, die der Betrieb erkennbar wesentlich nutzt, entfernt oder erheblich eingeschränkt, kann er fristlos kündigen, und wir erstatten den anteiligen Betrag für den bereits bezahlten Zeitraum.
Für neue Paketabschlüsse gilt der bei der Paketwahl und vor dem kostenpflichtigen Abschluss angezeigte Monatspreis je Standort. Bestehende Preisvereinbarungen bleiben unverändert. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keine Mindestlaufzeit.
Zum Preis und zur Umsatzsteuer: Wir wenden derzeit die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG an, deshalb wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Fällt diese Regelung weg, bleibt der vereinbarte Zahlbetrag unverändert und enthält von da an die gesetzliche Umsatzsteuer. Für den Betrieb ändert sich also nichts außer der Darstellung auf der Rechnung.
Der Monat, in dem es losgeht, ist frei. Berechnet wird ab dem ersten vollen Kalendermonat nach der Freischaltung nach Ziffer 3. Bis dahin kostet sentavel nichts, auch wenn der Betrieb es schon nutzt.
Wir ziehen den Beitrag per SEPA-Lastschrift ein. Beim Abschluss gibt der Betrieb seine Bankverbindung auf der Bezahlseite unseres Zahlungsdienstleisters Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, ein und erteilt dort das Lastschriftmandat. Die Bankverbindung bekommen wir nie zu sehen, sie liegt allein bei Stripe. Für die Zahlung per Lastschrift berechnen wir nichts zusätzlich.
Was auf dem Kontoauszug steht: Stripe zieht für uns ein und benutzt dabei seine eigene Gläubiger-Identifikationsnummer. Auf dem Auszug steht deshalb neben unserem Namen auch eine Kennung, die auf Stripe lautet, dazu die Mandatsreferenz. Der Betrieb sieht dort also nicht nur uns, sondern auch unseren Zahlungsdienstleister. Das ist kein Fehler und kein fremder Einzug.
Das Mandat gilt für alle Beträge aus diesem Vertrag, bis der Betrieb es widerruft oder der Vertrag endet. Ändert sich die Bankverbindung, braucht es ein neues Mandat, das der Betrieb in seinem Konto erteilt. Lässt seine Bank Lastschriften nicht zu, vereinbaren wir eine Überweisung.
Wann wir einziehen und wie wir das ankündigen: Der Beitrag ist für jeden Kalendermonat im Voraus fällig. Wir stoßen den Einzug zum Monatsanfang an, auf dem Konto erscheint er ein bis zwei Bankarbeitstage später. Vor dem ersten Einzug schicken wir eine Ankündigung per E-Mail, in der Betrag und Einzugstage stehen; diese eine Ankündigung gilt für alle folgenden Einzüge in gleicher Höhe. Ändert sich der Betrag, etwa weil ein Standort dazukommt oder wegfällt, kündigen wir das mindestens zwei Tage vorher gesondert an. Die SEPA-Regeln sehen sonst 14 Tage vor. Zwei Tage genügen hier, weil Betrag und Tag von Anfang an feststehen, und dieselbe Frist ist in dem Mandat vereinbart, das der Betrieb bei Stripe erteilt.
Die Rechnung kommt nach der Zahlung. Eine Lastschrift braucht einige Bankarbeitstage, bis sie endgültig durch ist. Danach erstellen wir die Rechnung als PDF, schicken sie per E-Mail und legen sie im Konto ab. Sie enthält die Angaben, die das Gesetz von einem Kleinunternehmer verlangt (§ 14 Abs. 2 UStG, § 34a UStDV). Bei einem Abonnement ist das die richtige Reihenfolge: Erst wird eingezogen, dann steht fest, was tatsächlich bezahlt wurde.
Der Betrieb kann eine Abbuchung zurückholen lassen. Bei der SEPA-Basislastschrift, die wir einsetzen, hat er dafür acht Wochen ab der Belastung, ohne einen Grund nennen zu müssen. Er wendet sich dafür an seine Bank (§ 675x Abs. 2 und Abs. 4 BGB). Wichtig: Damit ist die Forderung nicht erledigt. Der Betrag bleibt offen, und wir ziehen erneut ein oder bitten um Überweisung.
Wenn ein Einzug scheitert: Wir versuchen es höchstens ein weiteres Mal. Hat der Betrieb den Fehlschlag oder die Rückbuchung zu vertreten, ersetzt er uns die Kosten, die unser Zahlungsdienstleister uns dafür berechnet, samt der Umsatzsteuer darauf, soweit wir sie nicht abziehen können. Das sind derzeit 3,50 € je gescheitertem Einzug und 15 € je Rückbuchung. Ändern sich diese Kosten, gilt der Betrag, den unser Zahlungsdienstleister uns tatsächlich berechnet; wir weisen ihn auf Wunsch nach. Eigenen Bearbeitungsaufwand berechnen wir nicht. Der Betrieb darf uns nachweisen, dass kein Schaden oder ein geringerer Schaden entstanden ist, dann zahlt er weniger oder nichts.
Wenn nicht gezahlt wird: Wir schreiben dem Betrieb und setzen eine Nachfrist von 14 Tagen. Verstreicht auch sie, können wir die öffentliche Buchungsseite vorübergehend abschalten. Der Kalender und alle Daten bleiben dabei vollständig erhalten und sind nach Zahlungseingang sofort wieder erreichbar. Eine solche Abschaltung wird auf die Verfügbarkeit nach Ziffer 5 nicht angerechnet. Gesetzliche Ansprüche wegen Zahlungsverzugs bleiben unberührt.
Preisänderungen kündigen wir mindestens sechs Wochen vorher in Textform an und nennen den Grund. Bis zum Wirksamwerden kann der Betrieb ohne Frist kündigen. Kündigt er nicht, gilt der neue Preis ab dem genannten Zeitpunkt. In der Ankündigung stehen der neue Betrag und der nächste Einzugstag; eine gesonderte Lastschriftankündigung gibt es dann nicht mehr.
Ein Widerruf des Lastschriftmandats bei der Bank ist keine Kündigung. Wer den Vertrag beenden will, kündigt nach Ziffer 7.
Aufrechnen kann der Betrieb nur mit Forderungen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus diesem Vertrag zu.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können jederzeit zum Ende eines Kalendermonats kündigen. Es genügt die Textform, also auch eine E-Mail. Im Konto gibt es dafür einen Knopf.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als zwei Monatsbeträgen, bei rechtswidrigen Inhalten oder bei erheblicher missbräuchlicher Nutzung nach Ziffer 4.
Nach Vertragsende kann der Betrieb seine Daten 30 Tage lang exportieren, als vollständige Datei und als Tabelle der Termine. Danach löschen wir sie. Einzelheiten regelt Ziffer 9 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Ausgenommen sind Daten, die wir gesetzlich aufbewahren müssen, insbesondere Rechnungen nach § 147 AO und § 14b UStG. Sie bleiben gesperrt gespeichert und werden nur für steuerliche Zwecke verwendet.
Diese Ziffer ist der wichtigste Teil des Vertrags, deshalb steht sie ausführlich da.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur, wenn wir eine wesentliche Vertragspflicht verletzen. Das ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich macht und auf deren Einhaltung der Betrieb regelmäßig vertrauen darf. Bei sentavel sind das vor allem: die Termine richtig zu speichern, sie nicht doppelt zu vergeben und sie nicht an Unbefugte herauszugeben.
In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, der Höhe nach auf
Diese Beträge sind bewusst kein symbolischer Betrag. Eine Grenze, die den typischen Schaden erkennbar nicht abdeckt, ist unwirksam, und dann gilt gar keine Grenze. Eine maßvolle Grenze schützt besser als eine harte.
Für den Verlust von Daten haften wir nach den Absätzen oben nur bis zu dem Aufwand, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten durch den Betrieb für die Wiederherstellung entstanden wäre. Wir sichern täglich, das entbindet den Betrieb aber nicht davon, wichtige Daten auch selbst zu exportieren. Die Ausleitung nach Ziffer 8 steht dafür jederzeit bereit.
Wir schulden, dass sentavel die über die Schnittstelle eingehenden Anweisungen richtig umsetzt. Für das Verhalten des Assistenten selbst haften wir nicht, insbesondere nicht für falsch verstandene, unvollständige oder frei erfundene Angaben. Solche Systeme werden von Dritten betrieben und sind unserer Kontrolle entzogen. Deshalb erhält jede Buchung eine Bestätigung, an der Kunde und Betrieb prüfen können, was tatsächlich eingetragen wurde.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Regelungen gelten auch zugunsten unserer Erfüllungsgehilfen. Ansprüche wegen einfacher Fahrlässigkeit verjähren in zwölf Monaten ab Kenntnis; die gesetzliche Verjährung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.
Ein Privatkonto ist kostenlos. Es dient dazu, eigene Termine zu sehen, zu verschieben und abzusagen und einen Zugangsschlüssel für den eigenen Assistenten zu erhalten.
Der Termin selbst kommt mit dem Betrieb zustande, nicht mit sentavel. Für die Leistung, die Preise und die Absagebedingungen ist allein der Betrieb zuständig.
Das Konto kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gelöscht werden. Termine, die dann noch bevorstehen, bleiben beim Betrieb bestehen, weil er sie für seine Planung braucht.
Ihre Angaben verwenden wir nur, um Ihre Aufträge auszuführen. Ein Anspruch auf ständige Verfügbarkeit besteht nicht. Das betrifft allein Ihr Konto bei uns. Für Ihren Vertrag mit dem Betrieb über den gebuchten Termin gelten dessen Bedingungen. Bevor ein Termin gebucht wird, nennen wir Ihnen oder Ihrer KI die Angaben des Betriebs zu Preis und Absage, soweit er sie bereitstellt, sowie seine Bedingungen und Informationen zu einem Widerrufsrecht, soweit er solche vorsieht.
Buchen ohne Konto. Hat ein Betrieb seinen Buchungslink dafür freigegeben, können Sie dort einen Termin ohne Konto buchen. Der Termin kommt dann genauso zwischen Ihnen und dem Betrieb zustande wie mit einem Konto, mit denselben Rechten und denselben Pflichten. Nutzt der Betrieb sentavel als Kalender, stellen wir die Buchungsstrecke und speichern den Termin in seinem Auftrag. Buchen Sie über Ihre KI bei einem Betrieb mit einem anderen Buchungssystem, nutzen Sie dafür kostenlos unsere Werkzeuge; wir übermitteln Ihren Auftrag dann nach Ziffer 2 in Ihrem Namen. Ihren Termin verwalten Sie über die Bestätigungsmail, die Sie nach der Buchung erhalten.
Haftung: Für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haften wir unbeschränkt nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haften wir bei einfacher Fahrlässigkeit nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Wir dürfen diese Bedingungen ändern, wenn sich Gesetze, Rechtsprechung oder unsere Leistung ändern. Wir kündigen die Änderung mindestens sechs Wochen vorher in Textform an und nennen den Grund. Bis zum Wirksamwerden kann der Betrieb ohne Frist kündigen.
Hauptleistung und Preis ändern wir nicht auf diesem Weg. Für sie gilt Ziffer 6 oder eine ausdrückliche Zustimmung.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaats unberührt.
Gerichtsstand ist unser Sitz, wenn der Betrieb Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Sonst gelten die gesetzlichen Regelungen.
Nebenabreden und Erklärungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Diese Ziffer gilt für Betriebe, die wir als Pilotbetrieb freischalten. Für alle anderen gelten die Ziffern 1 bis 12 unverändert.
Ihre kostenlose Zeit. Als Pilotbetrieb nutzen Sie sentavel eine bestimmte Zahl von Monaten kostenlos. Wie viele Monate das sind, steht in Ihrer Freischaltungsbestätigung und in Ihrem Konto unter Einstellungen. In dieser Zeit buchen wir nichts ab und fragen auch keine Bankverbindung ab.
Was danach gilt. Eine kostenpflichtige Fortsetzung beginnt nur, wenn Sie diese ausdrücklich abschließen. Ohne diesen Abschluss entstehen nach der kostenlosen Zeit weder Rechnungen noch Abbuchungen; eine Kündigung ist dafür nicht nötig. Neue Onlinebuchungen pausieren dann, bestehende Termine und Ihr Datenexport bleiben erreichbar. Mindestens 14 Tage vorher erinnern wir Sie per E-Mail. Bei einer Fortsetzung gilt der angezeigte Preis für den ausdrücklich gewählten Standort.
Wir fragen Sie ab und zu, wie es läuft. Während der kostenlosen Zeit schreiben wir Ihnen gelegentlich und stellen ein paar kurze Fragen zur Nutzung. Das ist eine Bitte und keine Bedingung: Ob Sie antworten, ändert an Ihrer kostenlosen Zeit nichts.
Ihre kostenlose Zeit wird nicht verkürzt. Was wir Ihnen bei der Freischaltung zugesagt haben, gilt. Wir kündigen den Vertrag in dieser Zeit nicht ordentlich nach Ziffer 7. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Sie selbst können jederzeit nach Ziffer 7 kündigen.
Das Angebot kann für neue Betriebe jederzeit enden. Die Zahl der Pilotplätze ist begrenzt. Was wir dazu auf unserer Seite, auf einer Karte oder im Gespräch sagen, ist noch kein bindendes Angebot, sondern eine Einladung, sich zu bewerben. Verbindlich wird es erst mit der Freischaltung nach Ziffer 3. Wir können das Pilotangebot für neue Anmeldungen jederzeit ändern oder beenden. Betriebe, die bereits freigeschaltet sind, berührt das nicht.
Der kostenlose Kundenzugang und die Verbindung deiner eigenen KI sind zum Testen geöffnet. Direkte Fremdbuchungen und Zahlungen sind in dieser Freischaltung nicht enthalten. Die folgenden Buchungsregeln gelten erst für einen tatsächlich freigeschalteten Anschluss und erteilen keine Nutzungsrechte an fremden Plattformen.
Teilnahme und Kosten. Nach Freischaltung ist die Anmeldung öffentlich zugänglich, ohne Einladungscode. Du kannst ab 16 Jahren suchen und Anbieterlinks nutzen. Mit 16 oder 17 Jahren übernimmt Sentavel im Pilot keine direkte KI-Buchung. Für Buchungen beim Anbieter gelten dessen Alters- und Einwilligungsregeln; eine nötige Zustimmung deiner gesetzlichen Vertretung bleibt erforderlich. Der Zugang zu Sentavel ist kostenlos, ohne Zahlungsdaten oder automatische Umstellung auf ein kostenpflichtiges Abonnement. Kosten deiner eigenen KI, gebuchter Leistungen und wirksam vereinbarter Absagen sind davon getrennt.
Dein Auftrag. Du nutzt deine eigene KI. Vor der ersten direkten Buchung bestätigst du deine E-Mail einmal im privaten Sentavel-Fenster und gibst jede KI einzeln frei. Ein gespeichertes Kontaktprofil bleibt freiwillig. E-Mail-Codes und persönliche Daten gibst du privat ein. Aus bloßer Suche oder Datenfreigabe entsteht kein Buchungsauftrag. Ein eindeutiger ausdrücklicher Auftrag kann ohne weiteren Bestätigungsklick ausgeführt werden, wenn Angebot und Bedingungen passen. Bereits bestätigte Angaben fragen wir nicht bei jedem Termin erneut ab.
Suche und Grenzen. Ohne Wunschbetrieb geht die Passung zu deinen Wünschen vor; direkte Buchbarkeit entscheidet erst bei gleicher Passung. Preise und freie Zeiten müssen aktuell geprüft werden. Ein fest beauftragter Preis ist keine Preisgrenze. Nur bei ausdrücklich freigegebenem Gesamtbudget darf sich der Preis innerhalb dieser Grenze ändern, während alle übrigen Bedingungen gleich bleiben. Bei Überschreitung, unklaren Zuschlägen oder anderen Abweichungen wird erneut gefragt. Onlinezahlung und Kartenhinterlegung sind kein Bestandteil dieses Piloten.
Drei Wege. Ein freigeschalteter und geprüfter Anschluss kann über Sentavel buchen. Bei einem Anbieterlink buchst du dort selbst. Eine Telefonnummer dient deinem eigenen Anruf. Ein Verzeichniseintrag beweist weder eine Kooperation noch einen freien Termin. Anschlüsse können bei Ausfällen oder ungeklärtem Nutzungsumfang ausgesetzt werden. Bestehende Pflichten bei bereits übermittelten Aufträgen bleiben erhalten.
Bestätigung und Verwaltung. Die normale Bestätigung kommt vom Anbieter. Eine unklare Abschlussantwort bleibt als unklar gekennzeichnet und wird bei Sentavel zur Prüfung vorgemerkt. Es wird kein neuer Buchungsversuch ausgelöst. Nach Prüfung eines Problemfalls informieren wir dich bei Bedarf per E-Mail. Echte unterstützte Umbuchungen können über die KI erfolgen. Wenn nur Absage und Neubuchung möglich sind, nutzt du den Verwaltungslink aus der Anbieterbestätigung. Kostenpflichtige Absagen über die KI erfordern einen aktuellen zuverlässigen Gebührennachweis und deine gesonderte ausdrückliche Kostenbestätigung. Ohne diesen Nachweis bleibt der Anbieterweg.
Deine Daten und Hilfe. Deine verbundenen KIs können dieselben eigenen Aufträge verwalten; Chatverläufe werden nicht zwischen ihnen übertragen. Du kannst jede Verbindung einzeln trennen. Auskunft und Löschung stößt du über die KI an: die Auftragsübersicht erscheint im Chat, vollständige persönliche Daten erhältst du als privaten Download. Vor Datenlöschung brauchst du einen neuen E-Mail-Code und eine ausdrückliche Bestätigung. Datenlöschung und KI-Trennung sagen keinen Termin beim Anbieter ab. Bei laufenden ungeklärten Aufträgen klären wir die nötige Behandlung gesondert; gesetzliche Rechte bleiben erhalten.
Persönliche Hilfe. Bitte deine KI ausdrücklich um Sentavel-Hilfe oder schreibe an kontakt@sentavel.de. Der Eingang wird bestätigt; wir antworten nach Prüfung ohne feste Zeitgarantie. Bei dringenden Terminen nutze zusätzlich den Kontakt oder Verwaltungsweg des Betriebs. Teile keine Zugangsschlüssel, Codes oder vollständigen Chatverläufe. Allgemeine kurze Rückmeldungen werden davon getrennt gesammelt. Gesetzliche Antwortfristen und deine Rechte bleiben unberührt.
Fassungen dieser Bedingungen
Entwurf Fassung 1.4, 24. September 2026: Kostenpflichtige Fortsetzung nach der kostenlosen Zeit nur mit ausdrücklichem Abschluss. Vor Veröffentlichung mit dem integrierten Produktstand abschließend prüfen.
Fassung 1.3, 16. September 2026: Neue Ziffer 13 für Pilotbetriebe. Sie sagt zu, dass eine einmal zugesagte kostenlose Zeit nicht einseitig verkürzt wird, und nimmt dafür unser eigenes ordentliches Kündigungsrecht aus Ziffer 7 für diese Zeit ausdrücklich heraus. Bis dahin standen beide Sätze nebeneinander, ohne dass geregelt war, welcher gewinnt. Die Zahl der kostenlosen Monate steht bewusst nicht hier, sondern in der Freischaltungsbestätigung: Sie ist nicht für alle gleich. Die Fragen während der kostenlosen Zeit sind ausdrücklich eine Bitte und keine Bedingung. Neu angefügt, nichts gestrichen.
Fassung 1.2, 7. September 2026: Ziffer 10 bekommt einen eigenen Absatz zum Buchen ohne Konto über einen vom Betrieb freigegebenen Buchungslink und sagt beim unentgeltlichen Privatkonto ausdrücklich, dass sich der Satz auf das Konto bezieht und nicht auf den Termin beim Betrieb. Ziffer 1 nennt für den Gast die Reichweite der Ziffer 10. Neu angefügt, nichts gestrichen.
Fassung 1.1, 23. August 2026: Ziffer 2 sagt jetzt ausdrücklich, dass wir
das Erscheinen eines Kunden nicht schulden, und ordnet die neuen Schutzmaßnahmen
(gestufte Grenzen, Sperre bei Mustern, Erscheinungsrate) als solche ein und nicht als
Zusicherung.
Fassung 1.0, 4. August 2026: erste Fassung, gültig für die Terminbuchung von sentavel.
8. August 2026: neues Aussehen, Inhalt unverändert.